Wer etwas lernen will, muss heutzutage nicht unbedingt zur Schule oder Uni gehen. Fast alle weiterführenden Bildungseinrichtungen – wie Universitäten, Berufsschulen, Abendschulen und Erwachsenenfortbildung vermitteln einen Teil ihrer Lehrinhalte über sogenannte Social Networks. Der Vorteil liegt nicht nur darin, dass man für den Unterricht keinen Klassenraum mehr benötigt und somit auch die Anzahl der Schüler unbegrenzt sein kann, sondern dass man sich die Zeit fürs Lernen und Kommunizieren selbst frei einteilen kann.
Voraussetzung dafür ist natürlich die entsprechende Computertechnik, ein Internetzugang und natürlich auch ein funktionierender Drucker mit Toner Canon. Denn nur so kommt man beim Online-Lernen zu den nötigen Unterrichtsmaterialien. Der Unterrichtsstoff kann bei virtuellen Seminaren im Chat mit dem Lehrer und den Mitschülern oder durch Online-Vorlesungen vermittelt werden. Das gute daran: Ist man aus Krankheitsgründen verhindert, eine Vorlesung oder ein Seminar zu verfolgen, kann man sich die Inhalte später jederzeit herunterladen. Zeit- und kostenintensives Kopieren oder Mitschreiben entfällt sogar völlig, da man sich natürlich auch alles ausdrucken kann. Wichtig ist – wie bei herkömmlichen Tests und Prüfungen – dass man seine Arbeiten rechtzeitig beim Lehrer einreicht. Dies geschieht dann – logisch – per Email.
Die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern in sozialen Netzwerken hat sich vor allem in der Erwachsenenqualifizierung und beim Fernstudium bewährt. Für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sind Social Networks keine wirkliche Alternative. Zum einen, weil sie keinen anderen Pflichten außerhalb ihrer Schulbildung nachgehen müssen, sich also an Stundenpläne halten können; und zum anderen ist der persönliche Kontakt zu Lehrern und Mitschülern, direktes Lob und Kritik wichtig für ihre Motivation und sollte deshalb nicht über ein Digital Signage erfolgen. Außerdem sind die vielen im Internet lauernden Versuchungen, den Computer anstatt zum Lernen auch zu anderen Dingen zu gebrauchen, für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich.